Ilztalschule beteiligt sich an einer Drei-Flüsse-Klang-Installation

Hutthurm. Eine Sound-Installation mit Tönen der Ilz hat die Ilztalschule für alle in Kalteneck mit Künstler Aleksandar Vejinovic gestartet. Sie findet im Rahmen eines Drei-Flüsse-Projekts statt, an dem sich das Don-Bosco-Förderzentrum in Passau-Grubweg mit dem Sound der Donau und die Maria-Ward-Realschule in Neuhaus mit Inn-Tönen beteiligen. Die Sound-Collage, die die Töne der drei Flüsse zusammenbringt, wird vom Wirtschaftsforum gefördert. Sie ist bei einer Klangausstellung am 21. Februar im Passauer Kulturmodell zu erleben.

20171124 Ilztalschule Bild2 Begeistert nahmen Schüler der Sekundarstufe das Plätschern der Ilz und Stampfen in einer Pfütze auf. Sie „angelten Unterwassertöne“ des Flusses und hielten die Geräusche rund um die Schule fest, zum Beispiel jene, die beim Gehen über den Kies entstehen oder die Klänge von Musikinstrumenten. Vor dem Sammeln der Töne, regte Aleksandar Fejinovic – gebürtiger Kroate, der in Bad Griesbach und Passau aufwuchs, derzeit in Darmstadt studiert und Lehrbeauftragter an der Hochschule Darmstadt ist – die Kinder zum „aktiven Zuhören“ an. Während das Mikrofon eingeschaltet war, achteten sie auf nahe, ferne, laute und leise Töne.

„Jeder Ort klingt anders“, erzählte der Künstler. Er regte dieSchüler mit den Lehrern Martin Strahberger und Jonas Klug an, auf ihren Hörsinn zu achten und machte ihnen bewusst, dass sie selbst Teil der „Klanglandschaft“ sind. Mit Hilfe eines Audioprogramms am Computer bearbeiteten sie Klänge und kreierten eine Komposition, um „ihre Erfahrungen von draußen zu reflektieren“. Sie dürften die Töne auch verändern und ihre eigene Geschichte zum Klingen bringen, sagte Vejinovic, der die Kreativität der Schüler fördern will.

Das Sound-Projekt „Die Drei Flüsse – Installation“ fließe an dem Ort zusammen, an dem sich die drei Flüsse vereinen, sagte Elisabeth Ernst vom Kultur- und Schulservice Passau Stadt und Landkreis, die die Klanginstallation mit Mitteln des Regionalmanagements Bayern am Wirtschaftsforum fördert. Am 21. Februar ist sie im Kulturmodell Passau zu hören. Auftakt des Projekts sei bereits an der Don Bosco-Schule unter der Regie von Gabi Waldbauer gewesen. Die Realschule Neuhaus kreiere ihre Inn-Komposition im Januar.

20171124 Ilztalschule Bild1 Während die einen Schüler begeistert mit Tönen experimentierten, pflanzten andere nicht minder fleißig mit Eltern sowie Landschaftspfleger Patrick Raupp und Biobauer Ludwig Wiesent 21 Obstbäume auf einer 1,5 Hektar großen Wiese hinter der Schule. Kinder und Erwachsene buddelten Löcher, um Apfel-, Birnen-, Walnuss-, Kirsch-, Zwetschgen- und Mirabellbäume in die Erde zu stecken. Es seien regionale Sorten, deren Obst die Schule verwerte, sagte Strahberger. Auf der Fläche, die vorher konventionell bewirtschaftet wurde, gebe es jetzt mehr Vielfalt. Schüler und Eltern hatten heuer bereits auf Ackerterrassen Bio-Gemüse und Bio-Kartoffeln angebaut, Unkraut gejätet und die Feldfrüchte geerntet. Die Kinder könnten so Natur und Wachsen erfahren. Im nächsten Jahr sei geplant, noch eine Blühwiese anzulegen und eine Hecke zu pflanzen. Der Landschaftspflegeverband unterstütze das Projekt, das von der Regierung gefördert wird. Ziel sei, den Schulgarten zu erweitern, sagte Schulchefin Irmgard Paulik.

„Es ist eine schöne Idee, dass hier etwas entstehen darf und so viele zusammenhelfen“, sagten die Eltern Erika Schauberger aus Thyrnau und Martin Seitz aus Tiefenbach. Gemeinsames Arbeiten mache Spaß und motiviere für Neues. Das Obst und Gemüse werde in der Schulküche verarbeitet. Die Kinder erhielten durch Pflanzen und Ernten einen besseren Bezug zu den Lebensmitteln, die sie sonst nur aus Supermarktregalen kennen.

Am morgigen Samstag lädt die Ilztalschule für alle von 14 bis 17 Uhr zum Tag der offenen Tür ein. Dabei kann man sich über das Schul-Konzept, an der derzeit 40 Grundschüler und 16 Kinder der neu geschaffenen Sekundarstufe lernen, informieren. Individualisierte Lehrpläne würden Persönlichkeit und Lernfortschritt der Schüler berücksichtigen, betont die Schulfamilie.Das Programm beginnt um 14 Uhr mit Führungen und Buffet. Um 15 Uhr gibt es eine Schulpräsentation. Ab 15.30 Uhr kann man Lernmaterialien ausprobieren, bei Angeboten mitmachen und Fragen stellen.

Quellnachweis: Passauer Neue Presse, 24.11.2017, Theresia Wildfeuer

Bis 11.August sind die Exponate in der Städtischen Galerie zu sehen.

Gesamtfoto Presse redBad Griesbach. „Kunst macht Schule – Schule macht Kunst.“ Gemeinsam mit regionalen Künstlern haben Schüler der Mittelschule Bad Griesbach Kunstwerke geschaffen. Diese sind bis 11 .August in der Städtischen Galerie zu sehen.Viel Applaus gab es dazu schon bei der Vernissage. „Diese Ausstellung ist etwas ganz besonders“, sagte Ingrid von Brevern, Mitarbeiterin der vhs Geschäftsstelle Bad Griesbach, bei der Vernissage. Rektor Wolfgang Zehetmair erschien als „Putzmann Alfons“ zum Saubermachen und ließ sich in einem launigen Dialog mit Kunstlehrer in Marianne Davider klären, was ausgestellt wird. Kinder lebten in einer Welt der unbegrenzten Möglichkeiten, in einem „flow“ können sie sich selbst künstlerisch erleben und in ihrer Tätigkeit aufgehen.

„Und das wird dann nachher Kunst?“, fragte der Putzmann skeptisch. Und ob: Beim Projekt „Kunst macht Schule – Schule macht Kunst“ standen den Schülern namhafte Künstler aus der RegionzurSeite. „Die Idee dazu ist entstanden, als wir die Ausstellungen für die Städtische Galerie ausgesucht haben“, erklärte Hubert Huber, Konzeptkünstler, mehrfacher Kulturpreisträger und Vorsitzender des Berufsverbands Bildender Künstler(BBK)Niederbayern. „Fächer, in denen man kreativ werden kann,sind wichtig“,sagte Schulamtsdirektor Werner Grabl. Sein Rat an die Kinder: „Hebt‘s Euch die Sachen auf. In meinem Büro hängen drei Bilder, die ich als Erstklässler gemalt habe.“ Mit dem Grafiker Peter Bauer entstanden bunte Gemälde aus Holzschnitt, Holzbildhauer Hubert Huber zeigte die Technik der Graphit-Frottage, der Maler Stefan Meisl wies in die Kunst der Schablonen-Technik bei Acrylbildern auf Leinwand ein,Bildhauer Örni Poschmann fertigte mit den Buben und Mädchen Material Kollagen nach dem Motto „Das bin ich“, die Glaskünstlerin Barbara Zehner präsentierte verschiedene Glastechniken und die Bildhauer Dominik Dengl und Susanne Breuer ließen die Schüler Gipsformen für Medaillen aus Bronze-Gußanfertigen. Speziell für die Bronzegüsse gab es finanzielle Unterstützung vom Rotary Club Rottaler Bäderdreieck. Insgesamt wurden die Projekte über die letzten vier Jahre größtenteils von der Regierung von Niederbayern über „Kunst in der Grundschule“ finanziert. Einen weiteren Zuschuss gab es darüber hinaus vom Passauer Kulturportal „Kunst, Literatur und Musik.“ „Künstler, die das kulturelle Leben hautnah in die Schule bringen – diese Idee finde ich toll“, lobte Bürgermeister Jürgen Fundke. Abwechslung im Schulalltag, neue Techniken lernen und schließlich als Ergebnis schöne Werke, die sie nach der Ausstellung mit nach Hause nehmen ürfen – das ist das Fazit der Kinder. Aber auch bei den Künstlern wurde das Projekt sehr positiv bewertet: „Ich habe in der Schule ein sehr schönes Miteinander erlebt“, berichtete Dominik Dengl. „Das hat mich menschlich sehr beeindruckt.“

Bild: Die Künstler begrüßen die Ehrengäste zur Vernissage in der Städtischen Galerie,darunter(v.r.) Bürgermeister Jürgen Fundke,Rektor Wolfgang Zehetmair, Anton Kreuz (5.v.r.), BBK-Vorsitzenden Hubert Huber (7.v.r.) und Schulamtsleiter Werner Grabl(9.v.r.). 

Quellennachweis: Passauer Neue Presse/Redaktion Pocking, 29. Juli 2017-Birgit Bernkopf (Foto und Text)

Kulturabend mit Kunst, Musik und Theater in der Ilztalschule – Peter Klonowski stellt Sonnentor vor

von Josef Heisl

20170801 PNP LKRPA Ilztalschule Bild1Hutthurm/Kalteneck. Die Ilztalschule präsentierte den Gästen ihre pädagogische Arbeit zu den Themen Kunst, Musik und Theater. Dabei zeigten die Kinder ihr instrumentales Können, stellten sich bei einem Zirkus auf der Bühne dar und präsentierten ihr Gemeinschaftswerk mit Bildhauer und Maler Peter Klonowski.Hutthurm/Kalteneck. Die Ilztalschule präsentierte den Gästen ihre pädagogische Arbeit zu den Themen Kunst, Musik und Theater. Dabei zeigten die Kinder ihr instrumentales Können, stellten sich bei einem Zirkus auf der Bühne dar und präsentierten ihr Gemeinschaftswerk mit Bildhauer und Maler Peter Klonowski.
Überraschend viele Eltern und Freunde der Schule waren gekommen, was Schulleiterin Lisa Büttner sehr freute. So wurde es in den Zuschauerbereichen recht eng. Auf einem Treppenabsatz des Treppenhauses, der zur Bühne wurde, zeigten zunächst die Kinder an Posaune, Gitarre, Klavier, Geige und Harfe, welche Töne sie schon den Instrumenten entlocken können, freilich noch im musikalischen Frühstadium. Trotzdem bekam jeder einen donnernden Applaus. 

Der eigentliche Anlass dieses Abends, nämlich die Vorstellung eines Kunstwerkes von Peter Klonowski, das dieser zusammen mit den Kindern geschaffen hatte, litt unter dem Dauerregen. Trotzdem kamen viele auf die Wiese, um des Künstlers Gedanken zu hören. Das „Sonnentor“ sei nach Osten hin ausgerichtet, also der Sonne entgegen. Etwa 15 Meter davor wurde die Sonnenuhr platziert, ein mächtiger Baumstamm mit einem Lichtkeil an der Spitze, der die einfallende Sonne so leitet, dass die Strahlen die Tageszeit anzeigen. Der Künstler hatte die beiden Werke zusammen mit dem Kunstlehrer Martin Strahberger und etwa 20 Schülern, überwiegend aus der Grundschule, geschaffen.

„Kultur braucht Kreativität“, meinte Klonowski zu Beginn. Sie bilde einen Identitätsraum, in dem man die eigene Wirklichkeit gestalten könne. In dem Projekt sollten die Kinder die Schöpfung kennenlernen und die Bedingungen für unser Leben, wie sie die Natur uns zur Verfügung stellt. Er habe nach dem Robinsongedanken gearbeitet, also ohne Maschinen. Jeder habe seine eigenen Gaben und Talente, um sein Leben zu gestalten, schloss der Kunstschaffende. 

Das Projekt sei eine Zusammenarbeit mit dem Kultur- und Schulservice Passau Stadt und Land, der beim Wirtschaftsforum der Region Passau angesiedelt sei, erläuterte Elisabeth Ernst. Mit Mitteln des Regionalmanagements Bayern und der Sparkassenstiftung fördert er künstlerische Projekte an Schulen und Kindergärten. Wesentliches Kriterium sei die Einbindung regionaler Künstler zusammen mit den aktiv beteiligten Kindern. Seit dem Start 2016 konnten 20 Projekte umgesetzt werden.

Ausgehend vom Entwurf des Künstlers seien hier an der Ilztalschule die Kinder stets in den Entstehungsprozess eingebunden gewesen, von der Auswahl des Holzes, dem Transport bis zur Bearbeitung. Die Skulpturen verkörpern Nachhaltigkeit und bringen für die Kinder Natur, Schöpfung, Astronomie und Kreativität in Einklang. Walter und Matthias Fraunhofer sowie Robert Ketzinger hatten Holz und Transport gesponsert. Beim recht spektakulären Aufbau seien die Feuerwehrleute Christian Kölbl und Manfred Gutsmiedl von der Feuerwehr München als Fachleute zur Seite gestanden. 

20170801 PNP LKRPA Ilztalschule Bild2Trocken und so richtig fröhlich wurde es beim dritten Teil, dem Zirkus-Theater. Ein Jahr haben die Kinder gearbeitet, erzählte Gerhard Bruckner, freischaffender Theaterlehrer. Er verteilte Popcorn und dann ging es los mit der Vorstellung des Orchesters, einem Torero und einem wilden Stier, dem stärksten Mann der Welt, einer Seiltänzerin, einer syrischen Bauchtänzerin, einem Seehund, einer Zauberin und einem Fakir, der über Glasscherben ging, alles humorvoll angesagt vom Zirkusdirektor. Die Kinder liefen bei der Vorstellung der einzelnen Szenen zur Höchstform auf und bekamen frenetischen Applaus von ihren Mitschülern und den vielen Gästen.

Quelle: PNP_Landkreis Passau_01.08.2018
Foto: Josef Heisl

Theater-Projektwoche gipfelt im Sommerfest

Theaterwoche 13Vilshofen. Auf eine sehr kreative Projektwoche und eine atemberaubende Aufführung können die Schülerinnen und Schüler sowie das pädagogische Team der Montessorischule zurückblicken. In der vollbesetzten Aula der Grundschule verfolgte das Publikum gespannt Shakespeares „Sommernachtstraum“.

Was Theaterpädagogin und Projektleiterin Marina Lahann aus München innerhalb von fünf Tagen mit den 135 Kindern und dem Schulteam auf die Beine gestellt hatte, war beeindruckend. Je nach Interesse und Fähigkeiten hatten sich die Kinder im Alter von 6 bis 16 Jahren eine passende Aufgabe im gemeinsamen Projekt gesucht. In der Primarstufe in der Kloster-Mondsee-Straße wirkten neben den Akteuren auf der Bühne in der „Theatergruppe“ sowie in Gruppen wie „Feen und Elfen“, „Gaukler“ und der „Blumengruppe“, viele Talente im Hintergrund: Die Bühnenbildgruppe verwandelte Bühne und Aula in einen Zauberwald. Die Musikgruppe begleitete das Stück passend zu den jeweiligen Stimmungen. Die Pressegruppe recherchierte Hintergründe, führte Interviews und dokumentierte das Projekt. Währenddessen arbeiteten die älteren Schüler der Sekundarstufe in der Jahnallee während der Woche in vier weiteren Gruppen (Werken, Nähen, Tanzen, Historie) rund um Shakespeares Sommernachtstraum.

Kein Wunder, dass die beiden Schulleiterinnen Monika Weinzierl und Johanna Eberle stolz auf die vielseitigen musikalischen, praktischen, kreativen, schauspielerischen oder auch kognitiven Talente der Kinder waren. Gemäß dem Montessori-Prinzipder„gemeinsamen Verantwortung“ hat wieder einmal die ganze Schulfamilie zusammengearbeitet ,um die Projektwoche in einem großen Fest gipfeln zu lassen. So gab es nach der Aufführung für die zahlreichen Gäste allen Grund noch lange zu bleiben, um sich auszutauschen, zu schmausen und zu feiern. -va

Quelle: Vilshofener Anzeiger_26.07.2017


Bild: KS_PA_Ernst

Schüler faszinieren mit einem inklusiven Theaterstück unter Regie von Gerhard Bruckner

von Theresia Wildfeuer

Gruppenbild redSalzweg. Lustig, spritzig, kurzweilig – mit dem inklusiven Theaterspiel „Der lausige Prinz und die eigenartigen Prinzessinnen“ haben die Schüler der Klasse 2a der Grund- und Mittelschule Salzweg und der K2 und K3 der Don Bosco-Schule Passau-Grubweg das Publikum im Theatersaal fasziniert. Theaterpädagoge Gerhard Bruckner hatte das Stück mit den Kindern erarbeitet.Salzweg. Lustig, spritzig, kurzweilig – mit dem inklusiven Theaterspiel „Der lausige Prinz und die eigenartigen Prinzessinnen“ haben die Schüler der Klasse 2a der Grund- und Mittelschule Salzweg und der K2 und K3 der Don Bosco-Schule Passau-Grubweg das Publikum im Theatersaal fasziniert. Theaterpädagoge Gerhard Bruckner hatte das Stück mit den Kindern erarbeitet.

Gegenüber der Bühne beginnt das Spiel. Zackige Wächter (Johannes Thamerus, Bastian Weber) geben den Auftakt und Diener (Mischelle Gering, Levi Vatter) schleppen Königs- und Königinnenthron. Sie tragen die Möbel einen Gang entlang und stellen sie auf die Bühne, gehen dabei komisch oder laufen ganz schnell – die jungen Zuschauer glucksen und kichern. Ein Teppich wird ausgelegt und König (Lorenz Schmid) und Königin (Clara Bloch) schreiten stolz zur Bühne.

Großen Anklang findet der amüsante Auftritt des lausigen Prinzen (Laurenz Neuser) und des königlichen Hundes Leo (Marie Preis). Dem Prinzen ist langweilig und er schikaniert seine Diener fast zu Tode. Ansagerin Shanna Rampley verkündet: Er braucht Prinzessinnen. Vier eigenwillige Prinzessinnen schreiten hin und her. Prinzessin Capriciosa (Yanina Hirsch) flüstert und hüstelt, was dem Prinzen nicht gefällt. Auch die Prinzessinnen Larifari (Laura Fuchs) und Doreni (Christina Nigl) finden wenig Anklang. Die eine plappere ihm die Ohren voll, moniert der Prinz, und die andere lasse mit ihrer lauten Stimme die Scheiben zerplatzen. Prinzessin Wüstenkind (Sevia Amadin) ist ihm zu sandig. Er zieht es vor, lieber mit Leo im Schlossgarten spazieren zu gehen.

„Sensationell, spritzig, kurz und kompakt“, schwärmte Schulamtsdirektorin Johanna Buchberger-Zapf. Das Publikum bedachte die jungen Schauspieler mit langem Applaus. Doch auch den Spielern gefiel das Theater, „weil man auch etwas lernen kann“, zum Beispiel „still zu sitzen und leise zu sein“. Das Besondere an dem Stück sei, dass es keine Vorlage gibt, erzählte Regisseur Gerhard Bruckner. Er habe die Schüler gefragt, was sie sich wünschen, improvisiert. „Wir sind theateraffin und wollten etwas lernen von einem Theaterpädagogen“, so Schulleiterin Susanne Bulicek. Sie freute sich über die vielen Zuschauer, Schulamtsdirektorin Johanna Buchberger-Zapf, Bürgermeister Josef Putz, Karl Bischof, Leiter der Don Bosco-Schule, Barbara Friedl vom Schulförderverein und Elisabeth Ernst vom Kultur- und Schulservice für Passau Stadt und Landkreis des Regionalmanagements am Wirtschaftsforum der Region Passau. Dieser habe mit einem schon im letzten Jahr finanzierten Workshop die Initialzündung zu dem diesjährigen inklusiven Theaterprojekt geliefert. Die Stiftung der Passauer Neuen Presse unter der Regie von Eva Maria Fuchs, die Sparkassenstiftung Passau und die Raiffeisenbank Südlicher Bayerischer Wald sponserten das Projekt.

Quelle: PNP_LandkreisPassau_29.07.2017_Theresia Wildfeuer

Kontakt

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Kultur- und Schulservice Passau Stadt & Land
Projektleitung: Elisabeth Ernst

Dr.-Hans-Kapfinger-Str. 30, 94032 Passau

Tel: +49 (0)851 966 256 11
E-Mail: elisabeth.ernst@wifo-passau.de

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