17359413 1653992818239759 8536700057064166022 oErster Kunst- und kulturpädagogischer Tag im Landkreis Passau – Ein Projekt des Wirtschaftsforums an der Mittelschule

Zum ersten Kunst- und kulturpädagogischen Tag im Landkreis Passau konnte Bürgermeister Florian Gams am Samstag etwa 130 Lehrerinnen und Lehrer sowie Ehrengäste und 26 Künstler aus Stadt und Landkreis in der Mittelschule Vilshofen St. Georg begrüßen. Er dankte der Projektleiterin Elisabeth Ernst vom „Wirtschaftsforum Passau“ für die professionelle Vorbereitung des Tages. Die Veranstaltung solle den Dialog zwischen Künstlern und Pädagogen anstoßen und vertiefen. Denn kulturelle Bildung sei wichtig, habe sie doch den ganzen Menschen im Blick und reduziere ihn nicht nur auf seinen Nutzen.

Elke Scherling, Lehrerin am Sonderpädagogischen Förderzentrum in Passau, hatte den „Kultur- und Schulservice“ als Teil eines bayernweiten Netzwerks von Kultur- und Schulservice-Einrichtungen an ihrer vorherigen Schule in Bamberg kennengelernt und bereits 2014 angeregt, ein solches Projekt auch für den Landkreis Passau zu starten. Sie fand engagierte Gleichgesinnte im Staatlichen Schulamt (Schulamtsdirektor Klaus Jeggle), beim ehemaligen Kulturreferenten (Dr. Wilfried Hartleb) bei den Künstlern des Landkreises (Hubert Huber) und beim Landkreis (Klaus Froschhammer). Wirtschaftsforum und Regionalmanagement halfen dann maßgeblich bei der Umsetzung. Finanzielle Förderung gab es u.a. aus Mitteln der Regionalentwicklung und der Sparkassenstiftung. Darüber freute sich Landrat Franz Meyer und dankte für das neue Netzwerk von Künstlern und Schulen. Mit der Projektdatenbank können sich Schulen im „Kulturlandkreis Passau“ jetzt schnell einen Überblick über die kulturpolitischen Angebote der regionalen Künstler, Kulturinstitutionen und Kulturpartner verschaffen.

„Mit Kunst Schule gestalten – wozu soll das gut sein?“ war der Titel des Impulsreferates von Prof. Dr. Max Fuchs aus Wuppertal. Er ist seit 20 Jahren Honorarprofessor für Erziehungswissenschaft an der Universität Duisburg-Essen, war von 2001 bis 2013 Präsident des Deutschen Kulturrates, Direktor der Akademie für Kulturelle Bildung in Remscheid und von 1992 bis 2007 Vorsitzender der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder und Jugendbildung. Der Experte erinnerte daran, dass nach der ersten PISA Studie (2001), die die Defizite in Mathematik und Naturwissenschaften aufgedeckt habe, ein Hype auf die MINT-Fächer entstanden sei (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Auch die flächendeckende Einführung der Ganztagsschule habe da ihren Ausgang genommen. Diese Veränderungen in der Bildungslandschaft waren notwendig, aber nicht pädagogisch motiviert, sondern folgten dem Druck. Inzwischen gebe es einen Hype auf Kunst und Kultur. An 138 Schulen in fünf Bundesländern gibt es das Modellprogramm „Kulturagenten für kreative Schulen“, „Kulturschule“ wurde nun zu einem neuen Label. Dabei gehe es um Schulentwicklung, bei der Kunst und Kultur systematisch in den Schulalltag integriert würden. Schule sei ein Haus des Lernens und des Lebens, sie müsse daher schön sein. Nur eine Reaktivierung der sinnlichen Wahrnehmung könne zu ästhetischer Bildung führen.

 Auch in der Expertendiskussion auf dem Podium wurde deutlich, dass Kultur in das System Schule eingreifen müsse. Kunst und Schule brauchen vor allem Zeit, der 45- Minuten-Takt ist häufig ein großes Hindernis. „Kulturelle Produkte“, meinte Gerhard Bruckner (Theaterpädagoge) „brauchen Anstrengung, Konzentration und Ausdauer. Theaterpädagogische Projekte fordern und fördern die Schüler ganzheitlich in all ihren Sinnen. Das Erlernen von sozialen Kompetenzen und die Stärkung des Selbstbewusstseins, der Konzentration und der Körperwahrnehmung geschehen spielerisch fast nebenbei.“ Prof. Dr. Alexander Glas vom Lehrstuhl für Kunstpädagogik an der Universität Passau warnte davor, die künstlerische Bildung gegen die MINT-Fächer auszuspielen, denn die Kunst könne zum positiven Schulklima, zur Identifikation mit der eigenen Schule beitragen. Davon würden alle Fächer profitieren. Charlotte Birchinger von der Musikalischen Grund- undMittelschule Ruhstorf vertrat ein Modell, in dem Musik nicht nur als Fachunterricht eine Rolle spielt, sondern auch als Unterrichtsprinzip, das den ganzen Schulalltag prägt und so zum Kern des Schulprofils geworden ist. „Der bundesweite Trend zu mehr Eigenverantwortung der einzelnen Schule“, so Prof. Dr. Fuchs „gibt den Schulen mehr Gestaltungsspielraum für die Schulentwicklung. Den gilt es aber noch besser auszuschöpfen.“

Workshops und Präsentationen zu den Bereichen Musik, Bildende Kunst, Medien und Sounddesign, Theater, Tanz, Natur und Umwelt sowie Geschichte und Handwerk lieferten schließlich noch viele Anregungen für die praktische Arbeit.

Quelle: PNP/Klaus Engel

1. Kunst- und kulturpädagogischer Tag für Lehrer am 18.März –Workshops und Diskussion358e21fd98

Wie wichtig ist kulturelle und ästhetische Bildung von Kindern und Jugendlichen an unseren Schulen? Beim 1. Kunst- und kulturpädagogischen Tag am 18. März diskutieren regionale Kulturschaffende mit Lehrkräften und Erziehern diese Frage von 12.30 bis 17 Uhr an der Mittelschule St. Georg Vilshofen. Rund 50 Lehrer haben sich bereits angemeldet, weitere werden erwartet. Ein Vortrag zum Thema „Mit Kunst Schule gestalten – wozu soll das gut sein?“ vom renommierten deutschen Kulturpädagogen Prof. Dr. Max Fuchs gibt zum Auftakt der Veranstaltung den Impuls zur anschließenden Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Alexander Glas vom Kunstpädagogischen Lehrstuhl Passau, dem Theaterpädagogen und Schauspieler Gerhard Bruckner und Charlotte Birchinger, Musiklehrerin an Musikalischen Grundschule Ruhstorf. Moderiert wird die Gesprächsrunde von Raimund Meisenberger, Ressortleiter Feuilleton der Passauer Neuen Presse. Workshops und Präsentationen von Künstlerinnen und Künstlern für Lehrkräfte laden danach zum aktiven Mitmachen ein. Sich auszutauschen und dabei Ideen für die künstlerische Arbeit mit Schülern an der eigenen Schule zu entwickeln, ist das Ziel des Tages. Mit dabei sind unter anderem die museumspädagogischen Teams des OberhausMuseums Passau und des Museum Moderne Kunst, der Schlagzeuger Gerald Braumandl, Claudia Haydn, Beatbox Joker, der Graffitisprayer Fabian Edenharder, Andreas Schlögl von den Passauer Tanztagen zusammen mit Annette Vogel von Tanzräume Straubing, bildende Künstler wie Sylvia Gnatz, Peter Bauer, Gisela Müller-Kronpass, Peery Angelika Radermacher, Peter Klonowski, Stefan Meisl, Barbara Zehner,Marion Hafner, Theatermacher aus der Athanor Akademie und Frieder Kahlert vom Theater Maskara. Die Städtische Musikschule Passau stellt ihr Integrationsprojekt „Music of Hope“ vor und die Grundschule Fürstenstein ihr preisgekröntes Video zur Kulturarbeit an ihrer Schule. Verschiedene Institutionen aus der Region sind mit ihren kulturpädagogischen Angeboten für Schulen vertreten. Die Schülerinnen und Schüler der Mittelschule St. Georg Vilshofen präsentieren sich mit Kunstaktionen, die sie in den letzten Monaten mit Künstlern erarbeitet haben, und sorgen auch für das leibliche Wohl der Besucher an diesem Nachmittag. Der 1. Kunst- und kulturpädagogischer Tag ist eine Veranstaltung des Kultur- und Schulservice Passau Stadt & Land. Das Projekt des Wirtschaftsforums Passau hat sich zur Aufgabe gemacht, regionale Kultur an Schulen zu unterstützen. Projektleiterin Elisabeth Ernst erklärt: „Sich künstlerisch kreativ zu erleben stärkt die eigene Wahrnehmung, das Selbstbewusstsein und besonders die Fähigkeit zum Miteinander. Deshalb ist dies ein wesentlicher Aspekt für die gesunde Entwicklung eines Kindes oder Jugendlichen und sollte möglichst früh ansetzen, bereits in unseren Kindergärten und Schulen.“ Der Eintritt Besuch zur Veranstaltung ist frei, für Lehrkräfte ist der Tag zudem als Lehrerfortbildung anerkannt. Aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldung gebeten unter 4 0851/966 256-11 oder- 21 oder per Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Nähere Infos: www.kspa.de. 
Quelle:PNP/10.03.2017

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Besonders interessant gestaltete sich der Kunstunterricht nach den Herbstferien an der Grundschule Hacklberg. Die Passauer Künstlerin Verena Schönhofer führte mit über 90 Schülern der 2. und 3. Jahrgangsstufe an drei Vormittagen ihr Projekt „Natur – Form – Farbe“ durch. Im Gepäck hatte sie neben bunten Linoldruckfarben und Werkstattutensilien Vogelfedern, Baumrinde, Moos und Kork. Diese Naturmaterialien wurden von den Kindern mit im Pausenhof gesammelten Herbstblättern noch individuell ergänzt.

Aufmerksam lauschten die Nachwuchskünstler den Erklärungen der Künstlerin zur Drucktechnik. Auf kleine Walzen wurden Linoldruckfarben aufgebracht, mit diesen dann die Naturmaterialien sorgfältig eingefärbt und auf spezielles Papier gedruckt. Es war den Kindern schnell klar, dass man nur mit Umsicht, Geduld und einem gut organisierten Arbeitsplatz zu sauberen Druckergebnissen kommen kann. Besonders motivierend war das Drucken mit der Handpresse, die stets dicht belagert war. Beim Sichten der Ergebnisse staunten alle, wie fein und fotografisch genau die Strukturen und Formen der Dinge zu sehen waren.

Fazit: Ein sehr lehrreicher und bunter Ausflug in die Welt der Kunst, der im Rahmen desKultur- und Schulservice Passau Stadt & LandmitMitteln des Regionalmanagements Bayern und durch die finanzielle Unterstützung des Fördervereins der Grundschule Hacklberg ermöglicht wurde.
Quelle: PNP/16.11.2016

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Regionalmanagement bringt Künstler an die Schulen - Mindestens sieben weitere Projekte möglich.

Trommeln, Tanz und Theater - der Kultur - und Schulservice Passau Stadt & Land (KS:PA) macht's möglich: Er wurde Anfang des Jahres eingerichtet und soll in den kommenden drei Jahren die regionale Kulturpädagogik kräftig ankurbeln. In zehn Projekten haben schon jetzt Künstler und Kulturschaffende das Schulleben bereichert. Und es ist Luft nach oben: Der Fördertopf ist noch lange nicht leer.

Wie Projektleiterin Elisabeth Ernst erklärt, ist das Kultur- und Schulprojekt des Regionalmanagements Bayern am Wirtschaftsforum der Region Passau angesiedelt und wird vom Bayerischen Finanzministerium unterstützt. 5000 Euro stehen so jährlich zur Verfügung. Pro Projekt werden 60 Prozent der entstehenden Kosten, aber maximal 300 Euro gewährt: "Damit sind jährlich 17 bis 20 Projekte möglich." Also deutlich mehr als die bisherigen zehn. "Wir würden uns freuen, wenn wir das Angebot weiter ausbauen könnten", sagt die Projektleiterin daher.

Die Initiative, die auch von der Sparkassenstiftung finanziell unterstützt wird und von fruchtvoller Kooperation mit kulturellen Institutionen lebt, so etwa Athanor-Akdademie, Museum Moderne Kunst und Stadttheater, will nicht nur regionale Künstler bekannter machen, sondern auch die kulturelle Teilhabe

nachwachsender Generationen fördern. "Kultur ist nicht das Sahnehäubchen, sondern die Hefe im Teig", zitiert Ernst den ehemaligen Bundespräsidenten Johannes Rau. "Kunst und Kultur prägen die Persönlichkeit

eines jeden Menschen und formen somit unsere ganze Gesellschaft. Sie sind identitätsstiftend", erklärt sie.

Gerade deswegen sei es so wichtig, Kindern und Jugendlichen sehr früh Zugang zu Kunst und Kultur zu ermöglichen. Dadurch könnten sie sich entfalten, sich austauschen und Grenzen überwinden. Und auch was Integration und Völkerverständigung betrifft, böten die Projekte, die größtenteils nonverbal

vonstatten gehen, einen großen Mehrwert, ist sich die Projektleiterin sicher. Die geförderten kulturpädagogischen Konzepte sind dabei vielfältig und von unterschiedlicher Dauer. Einige von ihnen sind bereits beendet, können bei Interesse, so Ernst, aber gerne wiederholt werden. So wie das Projekt "Wir entwickeln ein Percussionsstück", das der Schlagwerker Gerald Braumandl am

Sonderpädagogischen Zentrum Passau abgehalten hat. Vier Wochen lang entwickelten die Kinder ein eigenes Musikstück, schulten trommelnd die Motorik und schöpften dabei den Mut, auch mal kreativ zu werden und zu improvisieren. Für Benedikt Muckenthaler, Lehrer am Förderzentrum, ein voller Erfolg: "Die

Schüler fanden es sehr spannend, mit einem Profimusiker zu arbeiten. Gerald Braumandl schaffte es mit seiner lockeren Art innerhalb kürzester Zeit die Klasse für das gemeinsame Projekt zu motivieren."

Schulen und Lehrer, die sich für solche und ähnliche Projekte interessieren, können sich im Projektbüro der KS:PA darüber informieren. Folgende Vorhaben wurden bereits umgesetzt oder befinden sich gerade in der Trommeln im Sonderpädagogischen Förderzentrum: Dank des neuen Kultur- und Schulservices Passau Stadt & Land konnten die Kinder vom Passauer Schlagwerker Gerald

Braumandl lernen. 
 
KS:PA Umsetzung:

  • "Graphit-Frottagen" mit Hubert Huber im Kinderhort der Altstadtgrundschule Passau (März 2016).
  • "Wir entwickeln ein Percussionsstück" mit Gerald Braumandl am Sonderpädagogischen Förderzentrum

Passau (April – Mai 2016).

  • "Gestalten von Glasobjekten an der Schule" mit Barbara Zehner an der Innstadtgrundschule Passau (Juni 2016).
  • "Integratives Tanztheater" u.a. mit Andi Schlögl und Eva Simmeth an der Mittelschule Passau Neustift (April – Juli 2016, Uraufführung "SURI – bierselig-bierernst" auf der Bayerischen Landesausstellung in Aldersbach).
  • "Papierschöpfen – Aus Altpapier wird (Neu)papier" mit Marion und Leopold Hafner an der Grundschule St. Anton Passau (Juni – Juli 2016, Ausstellung beim Schulfest).
  • "Inklusionstheater" mit Gerhard Bruckner an der Grundschule Salzweg (Juni–Juli 2016, Fortführung im Herbst, unterstützt von der PNP-Stiftung).
  • Kindermusical "Jona und der große Fisch" mit Martin Göth und Band an der Grund- und Mittelschule Büchlberg (Juni 2016, 17. Juni Aufführung).
  • "Tanz auf der Vogelwiese – Inklusion und Integration" mit Gerhard Bruckner an der Mittelschule St. Georg in Vilshofen (Juni – Dezember 2016, Aufführung im Dezember, unterstützt von der PNP-Stiftung).
  • "Experimentelles Malen mit Acryl" mit Stefan Meisl an der Grund- und Mittelschule Bad Griesbach (April 2016).
  • "Musische Woche – Soundscape, Bodypercussion und Beatboxing" u.a. mit Christian Stojkovic und Aleksander Vejnovic an der Grund- und Mittelschule Bad Griesbach (Juli 2016).

Regionale Künstler und Kulturschaffende können ihr Projektangebot auf der neuen Homepage www.kspa.de anmelden. Hier kann man sich auch über Förderkriterien, Teilnehmer und den Stand der Projekte

informieren.

Quelle: Daniela Pledl, PNP/10.6.2016
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GraphitDie Kinder des Horts an der Altstadtschule sind zusammen mit dem Fürstenzeller Künstler und Bildhauer Hubert Huber auf eine ganz besondere Entdeckungsreise durch die Altstadt gegangen. Thema war die Graphit-frottage: 18 kleine Künstler der 1. bis 4. Klasse, ausgestattet mit Graphitstift und Zeichenpapier, suchten nach besonderen Oberflächen, Symbolen und Zeichen, um diese durch Schraffieren auf Papier zu übertragen. Die entstandenen Werke können demnächst in einer Ausstellung bewundert und erworben werden. Ermöglicht und bezuschusst wurde diese Aktion durch die Förderung des neu gegründeten "Schul- und Kulturservice für Passau Stadt und Land", der künstlerische Projekte an Schulen der Stadt und des Landkreises unterstützt. In Aktionen des Horts an der Altstadtschule dreht sich derzeit alles um Kunst. Die Kinder probieren und erforschen verschiedenste Techniken und können dadurch ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

 

Bericht publiziert in der Passauer Neuen Presse am 09.04.2016

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Kontakt

Wirtschaftsforum der Region Passau

Kultur- und Schulservice Passau Stadt & Land
Projektleitung: Elisabeth Ernst

Dr.-Hans-Kapfinger-Str. 30, 94032 Passau

Tel: +49 (0)851 966 256 11
E-Mail: elisabeth.ernst@wifo-passau.de

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